Einleitung
Das letzte grosse Seebeben wurde im indischen Ozean ausgelöst. Es war das dritt grösste bekannte Seebeben der Geschichte. Dass Erdbeben wurde durch die Verschiebung der asiatischen-australischen Platte unter die eurasische ausgelöst. Dies geschah am 26 Dezember um 1Uhr 58 im Jahr 2004. Das Seebeben hatte eine Stärke von 9 auf der Skala. Das Zentrum dieses Beben befand sich vor der Küste Sumatras. Es kamen etwa 230.000 Leute um doch diese Zahlen sind sehr ungenau da diese Gebiete nur über ein schlechtes Kommunikatsionsystem verfügen.
Entstehung
Die Wellen breiteten sich in alle vier Himmelsrichtungen. Im Norden trafen sie auf die Küste Indiens, Sri Lankas, Bangladesch und Myanmars. In Indien die eigentlich wegen der Grösse der Küste auch viele Verluste zu beklagen hätten müssen war die Zahl der Toten relativ gering, wenn man mit der Küstenlänge vergleicht. Sri Lanka wurde am schwersten getroffen. Dort wurden wegen eines Krieges Minen im Sand an den Stränden vergraben, deshalb gibt es jetzt neben den vielen Toten und Obdachlosen, noch Minen die kreuz und quer über die Strände verteilt sind. Und das eben auch in Gebieten die vorher Minen frei waren. In Bangladesch starben „nur“ zwei Kinder die auf hoher See wegen der Wellen über Bord gefallen sind und dann ertrunken. In Mianmar herrschte ziemliches bürokratisches Chaos und die Toten Zahl konnte nie genau ermittelt werden. Im Süden hat es zum Glück keine nennenswerte Inseln und es kam auch niemand zu Tode oder jedenfalls nicht offiziell. Gegen Westen breitete sich die Flutwelle bis nach Afrika aus. Betroffen waren die Statten Kenia, Seychellen, Somalia, Tansania. In ganz Afrika starben nur ca. 312 Leute. Gegen Osten traf sie auf die Insel Sumatra die zu Indonesien gehört und richtete dort verherende Schäden an. Die zahl der vermissten wurde jedoch auch noch stark nach unten gedrückt. Die Flutwelle tat aber dort wenigstens etwas das nicht nur Schaden anrichtete denn dort tobt ein Unabhängigkeitskrieg und die beiden Parteien schlossen sofort einen Waffenstillstand. Die Hauptinsel der Malediven wurde zu zwei drittel überflutet einige kleine Insel ganz. Viele Ferienressorts wurden schwer beschädigt. Doch die Gäste konnten nicht vom Flughafen abreisen, da dieser gesperrt war ebenfalls wegen Überflutungen. In Thailand waren vor allem Touristen betroffen. Die Thailändische Regierung wollte keine Hilfe von anderen Ländern. Was aber völliger Schwachsinn war, den jeder Betroffene bekam 2000 Bath umgerechnet etwa 40 Euro, für jedes Haus 20.000 Bath, was etwa 400 Euro entspricht, und ein neues jedoch schäbiges kleines Haus.
Schäden
Nebst den vielen Toten, Obdachlosen und beschädigter Infrastruktur, erhöhte sich für die überlebenden eine die Gefahr von einer Epidemie da die Toten Menschen und Tiere langsam verwesten. Deshalb wurden viele Tote, aus Angst vor Seuchen, ohne genaue Zählung in Massengräber beerdigt. Später wurden aber diese Gräber wieder ausgehoben und die Leichen verbrannt ebenfalls aus Angst vor Seuchen weil das Vergraben der Leichen kein wirkungsvoller Seuchenschutz ist. Zu den humanitären Schäden kamen auch noch ökologische dazu. Die Korallenriffe, die als Wellenbrecher dienen, wurden durch Schwemmgut leicht beschädigt. Die Mangroven die an manchen Orten ein natürlicher Wall gegen die Wellen hätten bilden sollen wurden vorher abgeholzt um Platz für noch mehr Menschen zu machen. Mit diesen Bäumen wäre die Totenzahl viel geringer ausgefallen.
Weltweite Hilfe
Viele Firmen spendeten Geld für den Wiederaufbau von ganzen Dörfern. Sie starteten eigene Projekte oder spendeten das Geld an eine der zahlreichen Hilfsorganisationen welche wiederum das Geld in neue Dörfer investierten. vielerorts wurde auch eine Hilfe für verwaiste Kinder eingerichtet. An manchen Orten ist die Infrastruktur jedoch heute noch nicht intakt oder das Grundwasser verschmutzt. Die Schweizer Bevölkerung spendete rund 224 Mio. Franken was mit der Einwohnerzahl des Landes verglichen sehr viel ist.
Warnsystem
Von vielen Seiten wird auch bemängelt das kein Tsunami Frühwarnsystem vorhanden war. Mit diesem wären viele Menschen gerettet worden, doch um eines zu instalieren braucht es Geld was die jeweiligen Regierungen nicht haben. Dank der vielen Spenden konnte nun aber vielerorts Warnsysteme gebaut werden.
Geschichte
Jetzt noch ein kurzer überblick über die Geschichte der Tsunamis:
In prähistorischer Zeit kommen gewaltige Tsunamis mit unvorstellbaren Höhen von 300 bis 400 m vor. Sie entstehen durch gewaltige Hangrutsche oder Einstürze ganzer Berge, die aufgrund von vulkanischen Tätigkeiten ins Meer brechen, zum Beispiel auf den Inseln Hawaiis vor 110.000 Jahren, oder durch Unterwasserlawinen, wie vor 8000 Jahren vor der norwegischen Küste. Solche Tsunamis können heutzutage durch Ablagerungen von so genannten Tsunamiten und Felsproben rekonstruiert werden.
18. November 1601: Ein Erdbeben mit Zentrum in Unterwalden in der Zentralschweiz fordert angeblich acht Tote. Erschütterungen sind in der ganzen damaligen Schweiz zu spüren. Die durch das Erdbeben ausgelösten Erdrutsche führen zu einer vermutlich bis zu 4 Meter hohen Flutwelle im Vierwaldstättersee, die in der Stadt Luzern beträchtliche Schäden anrichtet
1. November 1755: Die portugiesische Hauptstadt Lissabon wird von einem Brand zerstört, der infolge eines Erdbebens ausbricht (Erdbeben von Lissabon). Als die Einwohner vor den Flammen an das Ufer des Tejo flüchten, werden sie von haushohen Flutwellen überrascht. Zwei Drittel der Stadt werden zerstört, 60.000 Menschen sterben. Der Tsunami macht sich noch in Irland und jenseits des Atlantiks auf den kleinen Antillen bemerkbar, Madeira wird von 15 Meter hohen Wellen erreicht (das Erdbeben ist auch in Venedig deutlich zu spüren und wird sogar in Casanovas Memoiren erwähnt).
1936: Bei einem erneuten Felsabsturz des Ramnefjell in den Lovatn-See (Norwegen) entsteht eine 70 m hohe Flutwelle und zerstört wiederum zwei Dörfer. Ein Ausflugsschiff wird 350 m weit ins Land getragen. Die Dörfer werden daraufhin aufgegeben, so dass bei einem weiteren Erdrutsch mit Flutwelle im Jahre 1950 keine Opfer entstehen.
Diskussion
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Kommentare
unbekannt
Tue, 06 Oct 2009 16:55:03 GMTVoll @#$%!!!
von
Sanja Müller (Gast)
Das ist richtig scheiße, wenn ich das mal so sagen darf.Da sind schlimme
Rechtschreibfehler drin!!!
Das ist richtig scheiße, wenn ich das mal so sagen darf.Da sind schlimme
Rechtschreibfehler drin!!!