Patrik Süßkind - Das Parfum

Kategorie: Deutsch
Eingesendet: 24.03.2006
Wörter: 21990
Autor: Janchen89
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Patrik Süßkind - Das Parfum

Patrick Süßkind – Das Parfum

 

Gliederung:

Einleitung

Autor

Inhalt

Personen

Aufbau, Erzählstil, Sprache

Interpretation

Stellungsname

 

Einleitung:

Es gibt 5 Sinne – Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten, Hören

Abstimmung: auf welches kann man am besten verzichten?

Mit dem (fast) unwichtigsten Sinn befasst sich Patrick Süßkind in dem Roman „das Parfum“

 

Autor:

Patrick Süßkind ist '49 am Starnberger See geboren

Sein Vater war Übersetzer, Schriftsteller und arbeitete für die Süddutsche Zeitung

Wie er studierte auch Süßkind Geschichte

Danach arbeitet er als freier Schriftsteller vor allem Kurzgeschichten und schreibt Drehbücher

 

sonst ist über ihn nicht viel bekannt.

Er lebt zurückgezogen in Paris, München und in Südfrankreich (Monolieu)

 

Filmrechte nach vielen Diskussionen verkauft

Ab Juni dieses Jahres wird gedreht Erscheinung nächstes Jahr

 

Inhalt:

In dem Roman "Das Parfum" erzählt Patrick Süskind die Lebensgeschichte eines höchst ungewöhnlichen Menschen im Paris des 18. Jahrhundert von der Geburt bis zum Tode.

 

Das Waisenkind Grenouille wird von einer seelenlosen Frau aufgezogen, da er von allen anderen abgeschoben wird.

Das Kind ist extrem merkwürdig besitzt aber die Gabe eines ausgeprägten Geruchssinns.

Als Jugendlicher wird er Parfumeursgeselle und erlernt wie man Düfte in Flüssigkeit lösen kann.

Durch seine besondere Gabe und Genialität gelingt es ihm pefekte Parfume herzustellen die seinem Meister ein Vermögen einbringen.

Trotz seines Erfolgs bleibt er ein Ausgestoßener der selbst die Menschen mit ihren Gerüchen haßt. Für sieben Jahre flieht er in die Einsamkeit einer Höhle im Zentralmassiv.

Zurück unter Menschen, lernt er bei einem Parfumeur wie man mit Hilfe von Fett Gerüche archivieren kann. So kommt er seinem Ziel das perfekteste Parfüm der Welt herzustellen näher. Seine psychopatische Züge gewinnen in dieser Zeit immer mehr an Gestalt.

In seiner Besessenheit die Gerüche  der besten Mädchen für sein Parfüm zu brauchen begeht er eine Mordserie an 25 Mädchen um ihre Gerüche zu "ernten".

Es gelingt ihm zwar sein Parfum herzustellen , er wird aber gestellt und zum Tode verurteilt. Auf dem Weg zu seiner Hinrichtung fallen alle Anwesenden wegen seines Parfums in  Trance und beten ihn an. Es endet in einer Massenverführung und so kann er fliehen.

Da er aber weder mit den Menschen, noch ohne sie leben kann, kehrt er nach Paris zurück um den Tod zu suchen.  Auf dem Friedhof, dort wo er geboren wurde  zerfleischt ihn schließlich eine Herde von Menschen wegen seines an ihm haftenden Parfums.

 

 

Aufbau:

In dem Buch lassen sich verschiedene Genre erkennen:

Es ist ein historischer Roman, da die Welt des 18.Jhd. dafür typisch beschrieben wird

Witschaftliche Probleme beim Parfumeur

Bezeichnet wird dieser Stil auch als magischer Realismus (schnörkelfreie wiurklichkeitsnahe Beschreibung mit magischen Elementen (Parfum das alle in Trance versertzt)) 

Es geht um einen Mörder, was die Deutung als Krimi zu lässt.

Man kann sagen, dass das Buch ein Entwicklungsroman ist:

Die Aufteilung in 4 Teile:


  • Lehrjahre

  • Wanderjahre

  • Meisterjahre

  • Tod

 

Personen:

Alles dreht sich um die Hauptperson

Grenouille:

Er hat sich gegen die Liebe, aber für das Leben entschieden heißt es, recht weit am Anfang

Grenuille wird mit Tieren verglichen, um ihn möglichst negativ darzustellen:

Auf den animalischen Wesenszug Grenouilles verweisen nicht nur Namen ("Kröte", "schwarze Spinne"), sondern auch Verben wie zischeln, verharren, krächzen, lauern und schnarren, die seine Lebens- und Sprechweise beschreiben und eher Ablehnung hervorrufen.

In seinen Jugendjahren musste er einem gerber helfen und sehr schwere Arbeiten vor allem gefährliche erledigen, die ihn mehr und mehr zum Krüppel werden lassen.

Seine Widerstandsfähigkeit unterstreichen

Nach einiger Zeit wird es als Haustier beschrieben, das immer besser behandelt wird.

Immer wieder wird Grenouille mit einer Zecke vergleichen: S.29

Eigentlich hat er den Wunsch auch normal zu werden, er erschafft sich ein Parfum, mit dem er wie ein Mensch riecht, mit ihm fühlt er sich wohl.

Später erkennt er, dass er nie normal werden kann, kein „er-Selbst“ erreichen kann und entscheidet sich für den Tod

Von Personen, für die er arbeitet, wird er nur ausgenutzt

Die Personen mit denen er zu tun hat, haben alle Ziele, die sie nicht erreichen

Grenouille dagegen hat ein Ziel, das erschaffen eines perfekten Parfums, das er erreicht

Seinen Tod begeht er bewusst, im Gegensatz zu den anderen, mit denen er zu tun hatte

 

Die ersten sind:

Die seelenlose Kinderpflegerin:

Sie ist erst kurz über 30

Gefühlslos

Wurde als Kind geschlagen

Durch Schlag ihres Vaters auf die Nase, ist sie geruchslos

Nachdem Grenouille weg ist, stirbt sie an einem Tumor

 

Gerber:

Für gefährliche arbeiten, nutzt er den Überlebenskünstler Grenouille

Als Grenouille die Lehre beim Parfumeur anfängt, betrinkt der Gerber sich und ertrinkt in der Seine

 

Baldini – der Parfumeur:

Hat kein Erfolg im Beruf

Nie eine eigenes Perfum erfunden

Erfolg nur durch kaufen und erben einer Formel

Nutzt Grenouille nur aus

Macht großes Geld mit den Perfumen, die Grenouille erfunden hat

Als Grenouille weg gegangen ist, stürzt die Brücke ein, das Haus mit Baldini wird in die Seine gespühlt.

Es heißt: „nichts wird mehr gefunden, es riecht immer noch“

 

 

Damit sind wir bei der Erzählweise:

 

jedes Kapitel ist einer ganz bestimmten Person zugeordnet.

Im Prinzip sterben alle Hauptpersonen nachdem Grenouille sie verlassen hat.

d.h der Ausgestoßen eigenlich Totgeweihte kommt und übelebt die normalen Menschen

 

Chronologisch erzählt

Es kommt einen vor, als würde man vom Erzähler an die Hand genommen und in die Welt des 18.Jhd. entführt

Die Handlung bietet viele Überaschungen:


  • Den ersten Mord erwartet man nicht

  • Vor allem an die Wandlung, dass Grenouille mit Hilfe des Parfums seine Hinrichtung verhindern kann

 

Es wird von einem auktorialen Erzähler erzählt,

der also allwissend ist,

da er das Leben von Leuten, die zukünftig eine Rolle spielen vorwegnimmt

oder für den weiteren Verlauf unwichtige Todesfälle

 

 

Süsskind reiht gerne viele Fakten aneinander

z.B. wird die Tronbesteigungsfeier des Königs ganz genau beschrieben

dazu kommen genaue Daten, die das ganze echt passiert erscheinen lassen

 

besondere Aufmerksamkeit schenkt er dem Beruf des Parfumeurs

hier verwendet er übliche Fachbegriffe des 18.Jh. (z.B. Formel)

 

Wie das Thema des Buches wird nicht das optische beschrieben, eher der Geruch davon

Als Beispiel habe ich seinen erster Streifzug durch die Stadt

S.43-44

Er scheint zeigen zu wollen, dass unser Wortschatz sehr wohl dazu ausreicht, die Geruchswelt zu beschreiben

So beschreibt er eignetlich alles: Landschaft, Menschen, Tiere und Gegenstände

So entstehen viele passende Vergleiche

 

Komplexe Sätze, anspruchsvolle Sprache,

trotzdem lässt es sich einfach und flüssig lesen

 

Als besondere merkmale seiner Sprache lassen sich auch noch Aufzählungen und Superlative nennen.

 

 

Interpretation:

In das Buch kann man viel hereininterpretieren:

Als erstes kann man denken, dass Süsskind darauf aufmerksam machen will, dass ein Kind Zuneigung braucht. Nach dem Motto: Grenouille hatte gar nicht die Chance auf ein normales Gefühlsleben.

Ich bin aber überzeugt, dass schon als er Baby war, klar war, dass er nicht normal werden würde.

Den Massenwahn zum Schluss kann man mit dem 3.Reich unter Hitlers Führung vergleichen

So, eben, wie leicht Menschen zu beeinflussen sind. Wir werden jeden Tag durch Fernseh, Radio oder Zeitung in unsrer Handlung beeinflusst. Durch das eigentlich unwichtigere Organ der Nase will er darauf aufmerksam machen.

Vielleicht will er auf die Bedeutung des Geruchssinnes beschreiben. Nachdem Grenouille erkannt hat, dass es nicht riecht, und nicht als ein Mensch wahrgenommen wird, bringt er sich um.

Vielleicht ist es auch die Absicht des Autors alle möglichen Interpretationen zuzulassen oder gerade viele Gedanken auf der Suche nach dem Sinn des Buches hervorzurufen.

 

Stellungsnahme:

Das Buch wurde mir vor 2 Jahren von einem Mädchen auf einer Ferienfreizeit emfohlen

Nach dem ersten lesen fand ich es wirklich gut es war eben mal etwas neues

Viele Überarschungen machten es abwechlungsreich und spannend

 

Ich glaube: Entweder man findet das Buch super, genial oder man gar nichts damit anfangen

 

 

Quellen:

http://www.raffiniert.ch/ssuskind.html

http://www.schoolwork.de/parfum/stellungnahme.php

http://berg.heim.at/tibet/450508/Das-Parfum.htm

http://pages.unibas.ch/schulen/wgym/projekte/works/dasparfum.htm

 

 

 

 

 

Diskussion

Dein Kommentar

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Kommentare

  • unbekannt
    Sun, 07 Feb 2010 12:44:10 GMT dankedanke von yeah (Gast)

    jeah...1er ich komme...danke maaan

  • unbekannt
    Sat, 14 Feb 2009 15:10:56 GMT hehe von kev (Gast)

    also des is echt klasse... ich muss ein referat darüber halten und eine solche
    vorlage ist für mich perfekt! danke,, des wird ein 1ser!!!

  • saritaA
    Sun, 11 Nov 2007 20:34:43 GMT -------------------------- von saritaA

    eigentlich wirklich sehr gut.. hat jedoch einige grammatikalische
    schwachstellen.

    sehr gut aufgebaut und gegliedert R E S P E C T

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