Das unsinkbare Schiff

Kategorie: Gedicht
Eingesendet: 08.12.2009
Wörter: 1338
Autor: whatever
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Das unsinkbare Schiff

Am Mittag geht es aus Southampton los,
Die Freude war sehr groß.
Das unsinkbare Schiff,
Das ist der Kniff.

Richtung Südwest,
Der Kapitän fahren lässt.
Warnungen vor Eis,
hinterlassen keinen Schweiß.
Die letzte Warnung, kurz vor zehn,
lies man einfach steh'n.

Vorraus ein Wunderwerk aus Eis,
bedrohlich sah es aus dem Wasser,
und des Offiziers Gesicht wurd' immer blasser.
Und die Stimmung wurde leis'.
Und rammte es nun den Berg,
zerstört war jetzt das Meisterwerk.

Trotzdessen wurde die Gefahr nicht erkannt,
denn es ist ein Wunderwerk von Menschenhand.
Die Feier war in vollem Gang,
doch nicht mehr all zu lang.

Kurz nach zwölf um Mitternacht,
der Kapitän endlich erwacht.
Es ist zu spät, die Not war da,
der Notruf kam nicht an, das war doch klar.

"Kinder und Frauen zuerst", erklang es von Deck,
doch die Boote waren halbleer
und so ließ man sie vom Heck
ins kalte Meer.
Die Gesellschaftsräume waren prall gefüllt,
die Panik wurd' mit Whiskey weg gespült.

Weg war'n die letzten Boote nun,
aus Angst fragten alle, "Was sollen wir tun?"
Trotz allem spielten die Musiker weiter,
um die Stimmung zu erheitern.

Das Schiff, es hob sich hoch empor!
Und die Schreie erklangen wie im Chor.
Ein lautes Krachen unterbrach das Geschrei.
Das Schiff, es riss alles mit in die Tiefe, es war vorbei.

Anmerkung des Einsenders: Der Lehrer hatte uns einen Text aus einem Deutschbuch,
was um Balladen handelt, kopiert und dazu mussten wir die Ballade schreiben.

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