| Kategorie: | Deutsch |
|---|---|
| Eingesendet: | 29.08.2006 |
| Wörter: | 12836 |
| Autor: | Isale |
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Dresden
Ich erzähle euch heute etwas über Dresden
Zuerst einmal über die Lage und Einwohner
Dresden ist die Bundeshauptstadt von Sachsen und 328.30 Quadratkilometer groß. Sie hat eine Einwohnerzahl von ca. 490 790 Einwohnern und liegt direkt an der Elbe. Wegen seiner landwirtschaftlichen reizvollen Lage am Fluss und seiner barocken Architektur sowie der klimatisch vorteilhaften Besonderheit wird Dresden auch Elbflorenz genannt.
Sie ist die 4. größte Stadt Deutschlands nach Berlin, Hamburg und Köln wenn es sich um die Fläche handelt.
Nahe gelegen Großstädte sind Chemnitz (80 km südwestlich), Leipzig (100 km nordwestlich) und Berlin(200 km nördlich). 105 km südlich befindet sich die tschechische Hauptstadt Prag, die Goldene Stadt, 230 km östlich liegt Breslau (Wroclaw) in Polen.
Die Stadt Dresden wuchs im 19 Jahrhundert, als Dörfer dichter bebaut wurden.
1958 teilte sie sich in 5 Stadtbezirke Mittel, Ost, West, Süd und Nord.
Seit 1991 gliedert sich Dresden in 10 Ortsamtbereiche und 9 Ortschaften. Bei den Ortschaften die teils aus mehreren Ortsteilen bestehen, handelt sich um ehemals selbständige Gemeinden.
In der Nacht vom 13. auf dem 14. Februar 1945 wurde Dresden Oper dreier
britische - amerikanische Luftangriffe, bei denen etwas 35 000 Menschchen ums Leben kamen und 80 Prozent der Stadt zerstört wurden. Ein Teil der zerstörten Gebäude wurden nach dem Krieg originalgetreu wieder aufgebaut.
Eine Wand in Dresden ist noch erhalten, auf dem die Feldzüge aller Könige darf sind. Die Wand aus Kacheln nennt man auch Fürstenzug.
Nun Zum Wappen Dresdens
Zu sehen ist hier ein gespaltenes goldenes Schild, vorn ein schwarzer Löwe und hinten 2 schwarze senkrechte Pfähle.
Die Bedeutung des Wappens:
Der Löwe steht für die Marktgrafschaft Meißen, die Pfähle für die Grafschaft Landsberg, diese herrschten im späten Mittelalter in Dresden. Beide Wappensymbole sind bereits seit dem 14. Jahrhundert in Siegen der Stadt nachweisbar. Früher waren die Pfähle blau, doch wurden sie zur Unterscheidung vom Landeswappen später in schwarz geändert. Die Staatfarben sind Gelb und Schwarz.
In Dresden sind Denkmäler wie der goldene Reiter der hier zusehen ist. Dieser ist in der historischen Neustadt. Er ist das Abbild von Starken auf seinem Weg als König nach Polen in Warschau. Der komplette Reiter und das Pferd sind mit Blattgold beschichtet, original war die Plastik mit Kupfer beschichtet, das künstlich einen goldnen Glanz bekam.
Etwa 300 Brunnen, Wasserspiele und Fontänen befinden sich in Dresden. Darunter auch moderne Anlagen wie die „Pusteblume“ auf der Pragerstraße oder die Brunnen vor dem Hauptbahnhof, in denen sich das Glasdach der darunter liegenden Tiefgarage befindet.
Nun Etwas zu den Sehenswürdigkeiten:
Eines ist der Zwinger der sich in dem Zentrum der Altstadt befindet. Er ist einer der bedeutesten Bauten der Spätbarockzeit. Das Kronentor, das vergolden ist, ist im Zwinger ist eines der Wahrzeichen Dresdens. Das Wort „Zwinger“ kommt daher das die ursprüngliche Lage der äußeren und inneren Festmauer ist. Heute hat der Zwinger einen großen Innenhof mit vielen Pavillons dem Bogengalerien und dem Galeriebau als harmonische Einheit.
Die Entstehung des Zwingers war in verschiedenen Bauabschnitten:
Von 1710-1728 beauftragte August der Starte den Baumeister Daniel Pöppelmann und Bildhauer Balthasar Permos um den Zwinger zu Gestallten. Sie beide prägten eine enge Verbindung von Architektur und Plastik.
1855 wurde die Südseite in dem Stil der italienischen Renaissance zugebaut, damit war der Zwinger vollendet.
Nach der Beschädigung im 2.Weltkrieg und dem schnellen wiederaufbau gibt es heute noch kostbare Sammlungen, wie die Gemäldegalerie Alte Meister, die Rüstkammer und die Porzellansammlung.
Im Zwingerinnenhof befinden sich Wasserspiele. Dadurch verschafft sie dem Besucher eine traumhafte Kulisse. Im Sommer wird er für Openair Veranstaltungen genutzt. Bei denen auch viele Bescher in den Zwinger kommen.
Eine Weitere Sehenswürdigkeit ist die Frauenkirche,
die unter der Leitung von Baumeister George Bähr von 1726 bis 1743 gebaut wurde. Über 2 Jahrhunderte prägte die „steinerne Glocke“ der Kuppel das Dresdner Stadtbild. Bis sie dann im Februar 1945 wegen dem 2.Weltkrieg zerstört wurde. Gleicher Intention folgte der 1994 begonnene Weideraufbau unter Verwendung der geborgenen Bauteile ist die Frauenkirche in „archäologischer Rekonstruktion“ neu entstanden, als Ort des Glaubens, der Hoffnung und der Begegnung. Der Wiederaufbau wurde unterstützt mit umfangreichen Spenden aus vielen Ländern der Welt.
Am 30.Oktober 2005 blickte die Welt auf Dresden als die weder erbaute Frauenkirche geweiht wurde. Fast 250 000 Menschen feierten in den ersten 3 Tagen das Fest der Weihe in und an der Dresdner Frauenkirche.
Sie stellt einen der Höhepunkte des protestantischen Kirchenbaus in Sachsens und ein Meisterwerk des europäischen Barock dar.
Die Letzte Sehenswürdigkeit Dresdens die ich euch heute etwas näher beschreibe ist die Semperoper.
Dresdens Operntradition reicht bis in die Renaissance zurück. Sie war zunächst eng mit dem kurfürstlichen Hof verbunden, der verschiedene Spielstätten nutzte. 1838 erhielt der Architekt Gottfried Semper, von dem der Name der Oper ist, den Auftrag, ein repräsentatives Opernhaus am Theaterplatz zu errichten, das jedoch bereits 1869 abbrannte. 1871 bis 1878 entstand der 2. Bau unter der Leitung von Sempers Sohn Manfred im Still der italienischen Renaissance.
Nach ihrer Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde die Oper zwischen 1977 und 1985 in originalgetreuer Form wieder aufgebaut und erhielt ihre bildkünstlerische Dekoration und Ornamentik zurück.
Feinsinnige Architektur und besondere Akustik machen die Dresdner Semperoper zu einem der Höhepunkte der Theaterarchitektur des 19. Jahrhunderts. Dank der bedeutenden Musiktradition und der hohen Qualität des Ensembles der Sächsischen Staatsoper zählt sie wieder zu den bekanntesten Opernhäusern der Welt.
Vor der Semperoper auf dem theaterplatz steht ein Reiterdenkmal von Johannes Schilling. Es worde 1883 von König Johannes aufgestellt.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind das
Blaue Wunder, dies ist eine Hängebrücke, die, die erste Brücke ihrer art in Europa ist.
die Pfundsmolkerrei, sie gilt als der Schönste Milchladen der Welt, und
das Schloss Pillniz, das nach dem Prinzip der Englischen Gärten angelegt ist und
nach dem Stil der Barock und Renaissancezeit gebaut ist
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