| Kategorie: | Chemie |
|---|---|
| Eingesendet: | 24.05.2006 |
| Wörter: | 8228 |
| Autor: | Kathy1991 |
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Atomebindung
Mit Ausnahme der Edelgase bilden alle Nichtmetalle mehr oder weniger große Moleküle. So besteht Chlor nicht aus einzelnen Atomen, sondern liegt Molekular als Cl2 vor:
Um die Edelgasschale zu erreichen, benötigt jedes Chlor-Atom ein Elektron, deshalb wird ein Elektronenpaar von beiden Chlor- Atomen gleichzeitig benutzt: Man spricht von Elektronenpaarbindung.
Weitere Beispiele für kovalente Einfachbindungen in Elementen sind Fluor (F2) und Wasserstoff (H2) sowie Kohlenstoff (C) im Diamantgitter.
Dem Sauerstoff- Atom fehlen zur Edelgaskonfiguration 2 Elektronen. Es bildet sich eine Doppelbindung.
Dem Stickstoff-Atom fehlen 3 Elektronen zur Edelgaskonfiguration. Demzufolge bilden sich drei Elektronenpaarbindungen aus, eine Dreifachbindung:
Ein Beispiel für kovalente Einfachverbindungen aus unterschiedlichen Atomen ist Methan CH4 (Erdgas). Das Molekül ist tetraedrisch aufgebaut:
Analog ist das Tetrachlormethan CCl4 ("Tetra") aufgebaut. Methan und Tetra sind völlig symmetrische Moleküle und daher unpolar.
Die Geometrie der Moleküle von Ammoniak NH3 und Wasser ist als Ausschnitt aus einem Tetraeder zu verstehen. Gleiches gilt für das H3O+-Ion. Das Ammonium-Ion NH4+ ist wieder tetraedrisch aufgebaut.
Im Kohlendioxid CO2 ist das C- Atom zweifach doppelt gebunden. Das Molekül ist linear. Genauso sieht das andere Treibhausgas Distickstoffoxid N2O aus:
Allerdings gibt es auch kovalent aufgebaute Kristalle, ein Beispiel hierfür ist der Diamant, das mengenmäßig wichtigste aber ist der Quarz. Hat wegen der starken Bindungskräfte einen Schmelzpunkt von 1510 °C erreicht.
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