Skorpione

Kategorie: Biologie
Eingesendet: 17.02.2008
Wörter: 6445
Autor: LadyBee12
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Skorpione

Skorpione

Skorpione sind eine Ordnung der Spinnentiere und weltweit sind von ihnen ca. 1400 Arten bekannt.
Sie können etwa 9 Millimeter groß werden und die größten bis zu 21 Millimeter. Sie leben vorwiegend in
sandigen und steinigen Böden oder in der Nähe von Tropen und Subtropen den dort fühlen sie sich besonders wohl. Einige Skorpione sind Baumbewohner oder Wanderer oder Höhlenbewohner. Es gibt nur wenige Arten deren Stich tödlich ist.

Bau eines Skorpions

Zuerst einmal zu dem äußeren Aufbau. Der Körper ist in Vorderkörper (Prosoma) und in zwei Hinterleibe (Ophistosoma) gegliedert. Das Ophistosoma besteht aus einem breiten Mesosoma und dem verlängerten Metasoma.
Zum Gehirn, dass besteht aus zwei Ganglien welche im Kopfbereich liegen.
Ihre Beute fangen sie mit den Scheren und mit denen zerkleinern sie die Beute. Ein Skorpion hat 2 Scheren, 6 Beine und Kieferklauen. Bei einer großen Beute töten sie mit ihrem Gift diese dann. Die Beute wird dadurch kampfunfähig und ist einfacher zu halten. Der Mund ist mit einem Muskel ausgestattet der zur Verdauung verhilft. Das Verdauungssystem funktioniert wie eine Pumpe. Sie saugt die vorverdaute Nahrung in den Mund und gleitet in den Vorder- und Mitteldarm. Ein Skorpion kann bis zu 12 Monate hungern.
Bei der Exkretion verläuft es wie bei allen Gliederfüßern. Über „Malpighische Gefäße“, die im Darmbereich zwischen Mitteldarm und Enddarm enden eine Stickstoffverbindungen in diesen abgeben. Die Exkretion verläuft nur mir sehr geringem Wasserverlust.

Verbreitung und Lebensraum

Skorpione gibt es auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis. In Amerika verbreiten sie sich von Südkanada bis ins südliche Südamerika. Hier bei uns in Europa, findet man sie von Süddeutschland bis südlich der Alpen. Die meisten Skorpione gibt es aber in den tropischen und subtropischen Regionen. Die größte Artenvielfalt befindet sich in den mexikanischen Wüstengebieten. Die Skorpione fühlen sich aber in Wüsten, Halbwüsten, in grasbewachsenen Savannen, tropischen Wäldern, an Küsten der Gezeitenzone und vereinzelt auch in Höhlen sehr wohl. Viele Arten graben sich in den Untergrund andere aber auch leben auf Bäumen.
McDaniels teile 1968 die Skorpione in 4 Grundtypen ein.

Psammophile: Finden sich in sandigen Gebieten den auf diesen können sie schneller laufen und sind vor Austrocknung geschützt.

Lithophile: Das sind Skorpione die bevorzugt in Felsen nähe leben. Sie sind meist flach gebaut damit sie besser unter Steine passen.

Grabende Skorpione: Leben vor allem unterirdisch in selbst gegrabenen Höhlen. Sie verlassen sie nur um auf die jagt zu gehen oder um sich zu Paaren.

Wandernde Skorpione: Sie wechseln ihren Lebensraum um sich entsprechend wenig an bestimmte Verhältnisse anzupassen.

Lebensweise

Ernährung

Skorpione ernähren sich hauptsächlich von wirbellosen Tieren wie Insekten oder Spinnentiere. Manche Arten aber auch essen Artgenossen. Skorpione sind Nachtaktiv und lauern daher ihrer Beute nachts in der Nähe ihrer Unterschlupfmöglichkeit. Der Fressvorgang kann einige Stunden dauern.

Fressfeinde und Verteidigung

Skorpione werden gerne von Vögeln, Eidechsen, Schlangen, großen Fröschen und Säugetieren gefressen.
Genau wie Hundertfüßler und Walzen- und Webspinnen. Um sich gegen diese zu wehren haben die Skorpione eine besondere Drohhaltung. Sie halten die Greifzangen bereit und strecken ihren Unterkörper in die Höhe wodurch der Stachel nach oben zeigt und jetzt jedem Gefährlich sein kann.

Sozialverhalten

Skorpione sind meistens Einzelgänger, sie treffen eigentlich nur zur Paarungszeit zusammen. Das ist aber bei jeder Art verschieden.

Fortpflanzung und Entwicklung

Paarung und Paarungstanz

Die Männchen legen die Spermien in einen dafür gebauten Behälter die denen Schutz vor äußeren Einflüssen.
Wenn die Spermien nicht schnellsten von dem Weibchen aufgenommen werden haben auch diese keine Überlebenschance mehr. Der Hochzeitstanz dient dieser Funktion.
Zur Paarungszeit verströmen die Weibchen Sexuallockstoffe (Pheromone), die die Männchen zu ihnen führen. Haben die Männchen eines gefunden, versuchen sie durch Zuckbewegungen (juddering), dieses in Paarungsstimmung zu versetzen. Hat das Männchen seine Partnerin „überredet“, greifen sie sich an den Scheren und der manchmal Stunden andauernde Paarungstanz beginnt. Zu Beginn des Paarungstanzes halten sich die Männchen vieler Skorpionarten nicht nur mit den Scheren am Weibchen fest. Sie stechen ihren Giftstachel in die dünne Haut am Scherenarm des Weibchens. Vermutet wird eine Stimulation des Weibchens.

Beim Paarungstanz führt das Männchen das Weibchen manchmal über viele Meter, und versucht mit den Kammorganen (Pectines) auf der Bauchseite einen geeigneten Ablageplatz für seine Spermatophore zu finden. Hat es ihn ertastet, verharrt es kurz und setzt die Spermatophore ab. Dann zieht es das Weibchen darüber hinweg, so dass das Sperma direkt in dessen Genitalporus eindringen kann. Damit ist der Tanz beendet und die Partner trennen sich schnell – manchmal endet er allerdings auch mit dem Verzehr des Gatten (Kannibalismus).

Entwicklung

Nach einigen (bis zu zwölf) Monaten gebärt das Weibchen lebende Junge, die Eier werden also bereits im Uterus „ausgebrütet“. Die Jungskorpione sind bei der Geburt weiß und jedes ist einzeln von einer Embryohaut, dem Chorion, umschlossen. Nachdem sich die Jungskorpione aus dieser befreit haben, steigen sie auf den Rücken der Mutter, die sie bis zur ersten Häutung nach etwa 50 Tagen herumträgt. Dies vermindert die Gefahren für die kleinen Skorpione, die ihnen vor allem von männlichen Artgenossen drohen. Deshalb verhält sich das Weibchen in dieser Zeit extrem aggressiv gegenüber anderen Skorpionen

Nach der ersten Häutung verlassen die Jungen ihre Mutter und sind auf sich selbst gestellt. Die weitere Entwicklung läuft über mehrere, meist fünf, weitere Häutungen. Danach sind die Tiere geschlechtsreif. Nach dem Erreichen dieser Geschlechtsreife finden keine weiteren Häutungen mehr statt.

Gefährdung

Skorpione stehen derzeit nicht auf der Roten Liste der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN). Drei Arten, der Kaiserskorpion werden allerdings in Anhang II des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommens geführt und sind daher Exportkontrollen unterworfen.

Diskussion

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Kommentare

  • unbekannt
    Sun, 18 Oct 2009 12:04:36 GMT Naja von valeria (Gast)

    da sollte stehen für was sie nützlich sind!!!!!!!

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