| Kategorie: | Biologie |
|---|---|
| Eingesendet: | 02.11.2005 |
| Wörter: | 6749 |
| Autor: | Szabo |
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Das Wattenmeer
Inhalt
1.
Einleitung
Der Begriff 'Watt' kommt von dem friesischen Wort 'wad' =
seicht, untief. Er steht auch für Gebiete, in denen man waten kann. Das
ermöglicht der gleichmäßige Wechsel der Gezeiten.
Zweimal täglich überschwemmt das Nordseewasser z.B. die Wattflächen auf
Wangerooge, und zieht sich anschließend wieder zurück. Den Zeitraum, in dem der Wasserpegel steigt,
nennt man Flut. Den Zeitraum,
in dem der Wasserstand sinkt, Ebbe.
Der Zeitpunkt des höchsten
Wasserstandes heißt Hochwasser,
der des tiefsten Wasserstandes Niedrigwasser.
Die Gezeiten werden durch den Mond ausgelöst.
2.
Entstehung
Wattflächen bilden sich, wenn vor der Flut das Wasser
zurückgeht und somit Sand, Schlick und andere Bestandteile des Meeres zu Boden
sinken. Unter Wasser entsteht so das
Sandwatt, welches nur bei Ebbe zu sehen ist. Näher zur Küste entsteht
das Mischwatt. Bestandteile davon sind:
Sand, Ton und sehr viele Lebewesen. Direkt vor Deichen und besonders in
ruhigen Buchten, bildet sich schließlich feines Schlickwatt mit einem noch höheren Anteil von Lebewesen. Begehbar
ist das Watt erst bei Ebbe.
3.
Lebewesen
Um in diesem Gebiet zu überleben, haben Tiere und Pflanzen
ganz spezielle Strategien entwickelt. Die ersten Lebenszeichen kann man bei
einer Wattwanderung mit den Füßen ertasten. Mit einer braunen, glitschigen
Substanz überziehen Mikroalgen den Wattboden. Das sind Pflanzen, die
sich von Mineralstoffen ernähren. Dabei erzeugen sie kleine Sauerstoffbläschen
im Wasser. Bei Überflutung können sie sich unter die Wattoberfläche
zurückziehen und dort weiterleben.
Im Watt leben die im Boden eingegrabenen Plattmuscheln, Tellmuscheln und die ca. 10 cm langen Sandklaffmuscheln. Sie saugen die Algen mit einem langen Saugrohr
(Syphon) von der Oberfläche ab, diesen Vorgang nennt man Pipettieren.
Etwas weiter darunter, in ca. 30 cm Tiefe, leben die
"Sandfresser". Einer davon ist der Wattwurm. Er lebt in einer Röhre, die eine
Form, wie ein U hat. An einem Ende nimmt er Nahrung sich und verdaut die darin
enthaltenen Nährstoffe. Am anderen Ende entsorgt er den Sand. An der Oberfläche
kann man den Kot als ein trichterförmiges Kothäufchen erkennen, das wie
Spaghetti aussieht.
Der Bäumchenröhrenwurm gehört auch zu den
Sandfressern. Er baut sich aus Muschelstücken seine Behausung zusammen. Man
kann die davon aus dem Boden ragenden Bäumchenkronen an der Oberfläche sehen. Durch
diese nimmt der Wurm seine Nahrung auf.
Diese Tiere haben häufig unter der Meeresverschmutzung zu
leiden.
4.
Pflanzen
Es gibt sehr wenige Arten von Pflanzen, die den Bedingungen
im Watt standhalten können. Sie müssen sich dem ständigen Wechsel der Gezeiten,
der Sonneneinstrahlung und dem Wind anpassen. Außerdem ist der Boden im Watt
sehr salzhaltig, was das Überleben nochmals schwerer macht.
Die einzigen Pflanzen, die in diesem Gebiet alleine überleben
können sind die Quellerpflanzen und
das Schlickgras, weil sie die
besondere Fähigkeit haben, das überschüssige Salz abzuscheiden und um sich
herum einen kleinen Hügel bilden, der ständige Überflutungen vermeidet. Diese
kleinen Hügel, auf denen die Pflanzen stehen, nennt man Horste.
Diese beiden Pflanzenarten sind für alle anderen im Watt lebenswichtig,
denn diese können nur überleben, weil sie auf einem solchen Horst stehen und
nicht überflutet werden können. Früher gab es auf den riesigen Wattflächen noch
sehr viel Andelgras, welches aber
stark zurückging, weil die Flächen als Weideplätze für Tiere verwendet wurden.
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ich finde es sehr gut weil es viele Informationen gibt die auch sehr ausführlich
sind.Dies ist eine gute Sache für Schüler!!!
danke du hast mir sehr geholfen :D
ich find es gut
nett
Der autor hatt es von jemanden aus meiner klasse kopiert es war seine arbeit in
2004
jop muss jetzt ne facharbeit zum thema Ökosystem Meer schreiben tja hab das
Thema Wattwürmer etc. bekommen ich bin mir sicher dieses kurzreferat kann mir
dabei sicher irgendwie helfen ^^
hi also ich finds kurz aber gut beschrieben ich hab auch ein referat über das
watt emacht und meins war 3 1/2 seiten lang der lehrer hat gesagt das das zu
lang war