Pinguine

Kategorie: Biologie
Eingesendet: 05.04.2007
Wörter: 22752
Autor: Niboretta
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Pinguine

Pinguine

 

Pinguine gehören zu den Vögeln obwohl sie nicht fliegen können. Sie leben auf der südlichen Halbkugel und sind desshalb auch perfekt an das Leben am Meer und an der Kälte angepasst

 

 

Lebensraum

 

Die meisten Pinguine leben in den Meeren der südlichen Halbkugel. Da sie zu den kälteliebenden Vögeln  gehören sind sie nur in den tropischen Gebieten wenn es Kälteströmungen hat.

Der eigentliche <Lebensraum> ist das Meer, doch zum brüten kommen sei an Land zurück.  Die meisten Arten brüten nahe am Ufer, doch es gibt’s auch solche, welche mehrere hundert Kilometer marschieren bis sie zu ihren Brutgebieten kommen

Natürliche Feinde

 

 An Land haben ausgewachsenen Pinguine aufgrund ihrer meist isoliert und geschützt gelegenen Brutplätzen keine Feinde, jedoch die Jungen werden schnell zur von Antarktis-Skuas, einer Sorte von Möwen.

Pinguine können sich aber gut mit Schnabel und Flossen wehren, doch kleine Küken haben keine Chance.

Seeleoparten, südliche Seebären, Seelöwen, Orcas und Haie sind eine grosse Gefahr im Wasser. Gewisse Robbenarten sind oft im flachen Wasser vor Den Brutkolonien. Pinguine haben so keine guten Karten um zu überleben. Es wird geschätzt, dass so pro Jahr etwa 5% der Pinguine getötet werden.

 

Ernährung

 

Alle Arten von Pinguinen haben andere Nahrungsvorlieben. Einige fressen Fische, andere eher kleine Krebse. Doch diejenigen, welche kleinere Tiere fressen, müssen auch mehr als die Anderen tauchen. Kaiserpinguine können während tagelangen Tauchgängen bis zu 860 Tauchgänge unternehmen.

Doch Pinguine müssen auch fasten könne, denn währen der Brutzeit müssen viele auf Nahrung verzichten und auf ihre Fettreserven zurückgreifen. Diese <Fastenzeit> kann bis zu drei Monaten dauern und sie verlieren.

Pinguine trinken Wasser aus dem Meer, das Salz drücken sie durch eine spezielle Drüse wieder heraus.

 

Fortbewegung

 

Pinguine schwimmen durchschnittlich 10 Kilometer pro Stunde, sie können jedoch auf kurzen Strecken auch schneller sein. Man redet auch vom <Flug unter Wasser>, denn sie machen mit den Flossen die gleichen Bewegungen wie fliegende Vögel mit den Flügeln.  Manche Pinguine können bis 530 Meter tief und bis zu 20 Minuten lang tauchen. Um Tempo zu bekommen nutzen sie die Flossen, und zu steuern auch den Schwanz. Wenn Pinguine aus dem Wasser kommen können sie Sprünge von bis zu 1.80 machen. An Land haben sie zwei verschiedene Arten sich fortzubewegen. Erstens das <watscheln> und zweitens können sie auf dem Eis bäuchlings rutschen.

 

Körperbau

 

Eine eindeutige Anpassung ans Meer sind die schmalen, aber doch kräftigen Flossen der Pinguine.  Um zu schwimmen brauchen sie nicht weniger Kraft als andere Vögel zum fliegen. Sie haben ein äusserst starkes Brustbein und ihre Ober- und Unterarmknochen sind fest miteinander verbunden was den Flossen eine starke Festigkeit gibt. Pinguine haben, anders als alle anderen Vögel, keine hohlen Knochen sondern sie sind dicht und schwer.

 

Ihre Beine sind sehr kurz und nach hinten versetzt, dadurch können sie an Land aufrecht gehen. Wenn sie gehen ruhen sie viel auf ihren Fersen aus, die Kurzen relativ festen Schwanzfedern bieten zusätzlichen Halt. Ihr Schwanz ist sehr klein, da er nicht, wie bei anderen Tauchvögel, als Ruder genutzt wird. Pinguine benützen ihre Füsse. 

Bei den kleinen Pinguinen ist der Schnabel klein, doch sehr stark, bei den Grosspinguinen ist er jedoch lang und leicht nach unten gekrümmt. Bei vielen Pinguinen hat es auf der Seite des Schnabels einen hellen Streifen.

 

Sie haben kurze fellartige Federn die fast den ganzen Körper bedecken. Diese Schicht ist wasserdicht und behält die Wärme des Körpers. Ein anderer Kälteschutz ist auch die 3-4 cm dicke Fettschicht

 

Sicht und Gehör

 

 Eigentlich bräuchten Pinguine Brillen, denn sie sind kurzsichtig. Sobald sie jedoch tauchen, wird jede Brille unnötig. Sie haben unter Wasser die beste Sicht, die Pupillen können sich schnell an verschiedene Lichtverhältnisse anpassen.

Die Ohren kann man bei Pinguinen nicht sehen. Beim Tauchen werden sie von kräftigen Federn verschlossen damit kein Druck entsteht. Grosspinguine haben eine andere Art, ihre Ohren vor Druck zu schützen. Sie haben ein vergrössertes Aussenohr, welches sie beim Tauchen verschliessen.

Unter Wasser sind Pinguine relativ leise, nur an Land geben sie laute von siech wie z.B. trompetenhafte Rufe von sich.

 

Grösse und Gewicht

 

Es gibt sehr viele verschiedene Pinguinarten

und jede Art hat ihre eigene Grösse und ihr eigenes Gewicht. Alle Arten  haben jedoch den gleichen Körperbau und das gleiche Gefieder.

Der kleinste Pinguin wird gerade einmal 30 Zentimeter gross und wiegt ungefähr ein Kilo, wogegen der grösste Pinguin bis zu 1 Meter 20 gross und 40 kg schwer werden kann.

 

Gefieder

 

Das Gefieder ist bei allen Pinguinen ähnlich, vorne weiss, hinten schwarz bis blaugrau. Manche Arten haben auf der Brust orange-gelbe Verfärbungen, andere haben einen gleichfarbenen Kopfschmuck.

Bei den Küken sind die Federn meist grau oder braun, bei einigen Arten ist die Bauchseite weiss.

Kurz nach dem Ende der Brutsaison und der Aufzucht der Jungen kommt es zur Mauser. Das ist der Austausch des Federkleids. Dies ist offenbar sehr Energieaufwändig, denn sie verbrauchen ihre Fettreserven doppelt so schnell als sonst.

Es gibt Pinguinarten bei denen kann die Mauser irgendwann kommen, es gibt keinen Zeitpunkt.

 

Wärmeregulation

 

Da Pinguine teilweise in extremen klimatischen Bedingungen sind haben sie sich auch angepasst, man erkennt dies an verschiedenen Merkmalen.

 

Z.B. an der dicken Fettschicht und den drei darüberliegenden wasserdichten Schichten aus kurzen über den ganzen Körper verteilten Federn. Stellen am Körper wo es keine Federn hat gibt es nur bei Arten welche in den tropischen Gebieten leben, bei denen ist das Gesicht teilweise frei. Die Luft im Gefieder schützt ebenfalls davor, dass die Wärme weg gehen kann.

Pinguine besitzen ein so genanntes <Wärmeübertragersystem>. Dieses System macht, dass wenn es an einem Ort im Körper warmes Blut hat und in einem anderen Teil kaltes, dass sich das sozusagen verbindet, dass es überall gleichwarm ist.

Doch es gibt auch Pinguine welche in extremer Hitze leben. Diese können Wärme abbauen dank dem sie grössere Füsse haben, so können sie im Wasser schneller und vor allem mehr überschüssige Wärme abgeben. Auch ist bei diesen Arten das Gesicht frei von Federn, so können sie die Hitze im immer gesuchten Schatten schneller abgeben.

 

Eiablage

 

Nach der Balz, die aus langem Weibchenerobern, Verbeugungen und sehr lautem Geschnatter besteht, folgt die Paarung, dann die Eiablage. Manche Arten legen nur ein Ei, welches auf den Füssen ausgebrütet wird (auf dem Boden würde es verfrieren), andere legen drei bis fünf Eier in ein Nest, das aus Dingen gemacht wird welche die Umgebung liefert, wie z.B. Gräsern oder Steinen. Die Eierfarbe ist weiss oder grünlich. 

Nicht alle Eltern haben eine Erfolgreiche Brutzeit. Besonders Junge Pärchen haben meist wenig Glück, es fehlt ihnen an Erfahrung. Das Brutglück von zweijährigen Pärchen liegt bei unter 33%. Je älter sie werden desto mehr Erfolg haben sie beim Brüten, über 90%.

Manche Arten legen zwei Eier, sozusagen um sicherzugehen, dass eines überlebt. Das grössere, stärkere und vor allem gesündere Junge wird dann von den Eltern bevorzugt, das andere verhungert meist. Man nennt dies Brutreduktion. Sie können nicht beide Jungen aufziehen weil die natürlichen Vorräte begrenzt sind. Dann gibt es Arte, welche nur ein Ei legen, dies wird dann mit besonderer Vorsicht aufgezogen.

 

Aufzucht der Jungen

 

In den ersten Lebenswochen wird das oder die Jungen nur von einem Teil der Eltern aufgezogen, der andere Teil ist auf Nahrungssuche. Sobald die Jungen relativ selbstständig sind, kommt die so genannte Kindergartenzeit. Alle Jungen einer Kolonie drängen sich eng zusammen und die Eltern gehen weg um Nahrung zu suchen. Solche Kindergärten können bis zu 1000 Küken haben.

Das Futtergeben ist, wie viele andere Sachen, von der Art abhängig. Während manche Jungen jeden Tag Futter bekommen, werden andere nur alle vier Tage gefüttert. Da junge Pinguine nicht gerade wenig fressen können einige nach 12 Monaten sogar schwerer sein als ihre Eltern. Nach der Mauser ist es vorbei mit dem Kindergarten und der Fütterung von den Eltern. Jetzt geht darum, schwimmen zu lernen und selbst Nahrung für sich zu suchen.

Im ersten Lebensjahr sterben viele Pinguine weil sie zu wenig Futter bekommen. Dies liegt meist am mangelnden Futtererfolg der Eltern, denn wenn diese nicht viel fangen, können die Jungen keine Fettschicht bilden.

 

 

 

 

eine merkwürdige Angewohnheit der Pinguine: Wenn ein Flugzeug über sie hinweg fliegt, verrenken sie ihren Hals solange, um das Flugzeug zu sehen bis sie das Gleichgewicht verlieren und nach hinten umkippen.

 

 

Diskussion

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Kommentare

  • unbekannt
    Thu, 13 Oct 2011 17:35:21 GMT ich finde pinguine toll von lisa (Gast)

    das ist sehr klasse pinguine

  • unbekannt
    Sun, 13 Dec 2009 00:46:38 GMT Jo! von Penis! (Gast)

    Danke, das hat meine Bio-Zensur gerettet! :D

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