| Kategorie: | Biologie |
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| Eingesendet: | 05.10.2006 |
| Wörter: | 9670 |
| Autor: | leiaorganasolo |
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Halluzinogene
"Die Nachbarsfrau, die mir Milch brachte, erkannte ich kaum mehr. Das war nicht mehr Frau R., sondern eine bösartige, heimtückische Hexe mit einer farbigen Fratze. Aber schlimmer als diese Verwandlungen der Außenwelt ins Groteske waren die Veränderungen, die ich in mir selbst, an meinem innersten Wesen spürte. Alle Anstrengungen meines Willens, den Zerfall der äußeren Welt und die Auflösung meines Ich aufzuhalten, schienen vergeblich. Ein Dämon war in mich eingedrungen und hatte von meinem Körper, von meinen Sinnen und von meiner Seele Besitz ergriffen. Ich sprang auf und schrie, um mich von ihm zu befreien, sank dann aber wieder machtlos in das Sofa. Die Substanz, mit der ich hatte experimentieren wollen, hatte mich besiegt. Sie war der Dämon, der höhnisch über meinen Willen triumphierte. Eine furchtbare Angst, wahnsinnig geworden zu sein, packte mich. Ich war in eine andere Welt geraten, in andere Räume mit anderer Zeit. Mein Körper erschien mir gefühllos, leblos und fremd. Lag ich im sterben? War das der Übergang?"
Albert Hoffmann über seinen Selbstversuch mit LSD
LSD gehört neben Meskalin und Phencyclidinen zu den Halluzinogenen. Sie entrücken den Konsumenten in eine Traumwelt, die sie bewusst erleben.
I. Geschichte
1938 von Albert Hofmann entdeckt
60er und 70er Jahre: größere Verbreitung in Deutschland durch Hippie-Bewegung
1966 durch amerikanische Regierung verboten
seit 1971 in Deutschland verboten und dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt
II. Herstellung
LSD=Lysergsäurediethylamid
wird aus Mutterkorn-Alkaloiden teilsynthetisch hergestellt
III. Erscheinungsbild
Mikros: bunt bedruckte, kleine Papierquadrate, meist zum Abreißen perforiert
Makros: bunte, kleine Tabletten in Form von Sternchen oder Herzchen
IV. Einnahme
wird meist in Form von „Comic-Trips“ konsumiert
orale Einnahme
20-50mg sorgen für 8-12stündigen Rausch
V. Toxikologischer Nachweis
im Blut nur wenige Stunden nachweisbar
im Urin etwa 12 Stunden nachweisbar
VI. Wirkungen:
akute Wirkungen | langfristige Wirkungen | verkehrsrelevante Wirkungen |
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VII. Auswirkungen auf das Gehirn
imitiert Serotonin
Serotonin aktiviert Rezeptoren auf dem Hypothalamus
thalamischer Filter(„Reduktionsschleuse“) wird geöffnet
vermehrte Reizeinströmung/Flut von Reizen
Sinnesinformationen werden nicht mehr gefiltert/nicht mehr sinnvoll interpretiert
veränderte Ich- und Umwelterfahrung
VIII. Suchtgefahr
keine körperliche Abhängigkeit, keine Entzugserscheinungen
im Vordergrund steht die Gefahr der Gewöhnung
psychische Abhängigkeit
Körper bildet Toleranz, Dosis muss erhöht werden
keine Überdosierung möglich, nur Verlängerung des Rausches, <4Tage
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das referat is ganz gut, ich find das thema geil
hab da ma ne pp-presentation drüber gemacht und die war nicht so umfangreich...
das Referat is mega geil!
Mein Referat über LSD war genau so umfangreich wie das hier wenn nicht so gar
noch nen minimum umfangreicher
Man man man, so einen müll braucht doch später keiner! wer will das schon
wissen????
sry, is ein gutes referat aber die das thema an sich find ich @#$%
Das Referat is einfach klasse, weil echt alles drinsteht. Ich musste auch schon
ein Referat über LSD schreiben und ich glaube, ich habe es nicht so gut
hinbekommen.