Bergmolche

Kategorie: Biologie
Eingesendet: 11.02.2005
Wörter: 2740
Autor: Snoopy91
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Bergmolche

Bergmolch

Körper:

- Bauch leuchtend Orange, ungefleckt: Unterscheidung zu anderen Molcharten.

- Rücken: schiefergrau mit Blauanteil

- Männchen hat einen gelb-schwarzen Rückenkamm

- Männchen 7,5-9 cm groß , Weibchen 10-12 cm

- die kleinsten einheimischen Molche

Lebensraum:

- bevorzugen bewaldetes Hügelland und Gebirge

- Laichgewässer: meiste stehende Gewässer

- Überwinterung ca. Oktober bis März, meiste an Land unter größeren Steinen, im Wurzelbereich von Bäumen oder ähnlichem

- Frühjahrswanderung zum Laichgewässer meist Februar bis Juni

- Eiablage überwiegend einzeln in gefaltete Blätter von Wasserpflanzen.

- Zur Fortpflanzungszeit sind sie tag- und nachtaktiv

Ruf

- Bergmolche gelten als stumm, bei Bedrohung werden quiekende, ziemlich leise Laute ausgestoßen.

Verbreitung in Deutschland

- Von den Alpen (bis 2.500 m über NN) bis an den Nordrand der Mittelgebirge; im norddeutschen Tiefland gibt es nur inselartige Vorkommen.

Höchstalter

- bis zu 25 Jahre

Nahrung

- Käfer

- Nacktschnecken

- Zuckmücken und deren Larven

- Libellen

- Hautflügler

- Fliegen

- Kleinkrebse

- Regenwürmer

- nicht selten kannibalisches Verhalten: fressen des eigenen Laichs

- Nahrung des Laichs: zuerst kleinstalgen, danach tierische Organismen wie Wasserflöhe, Bachflohkrebse und Wasserrasseln

Feinde

- Forellen

- Wasserspitzmäuse

Geschlechtsreife

- mit 2 bis 3 Jahren



Balz und Fortpflanzungsverhalten:

Balzzeit: Mitte März bis Juni (an Land)

Laich: ca. 100 Eier, einzeln festgeklebt an gefalteten Blättern von Wasserpflanzen

Erwachsene Molche halten sich eigentlich nur zur Fortpflanzungszeit in Gewässern auf!



Larven

- Außenkiemen

- Schwanzflosse durchgehend gleichmäßig marmoriert

- “ausgewachsene” Larve: bis 45 mm

- oft bis Herbst im Wasser

Abwehrverhalten

- im Wasser: flüchten in Unterwasserpflanzen oder in den Bodenschlamm

- an Land: Abwehrlaute

Gefährdung durch

- Zerstörung von Kleingewässern (z.B. Verfüllung von Fahrspurrinnen der Waldwege)

- Aussetzen von Fischen in Amphibienteichen (überhöhter Fischbesatz!)

- Verschlechterung der Wasserqualität (z. B. Versauerung)

- Anlage von Nadelwäldern (statt Laubmischwald)

Anmerkung des Einsenders: Es sind zwar nur Stichworte. Die kann man aber super vortragen!

Diskussion

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Kommentare

  • unbekannt
    Sat, 14 Nov 2009 12:08:01 GMT gut von Shelly (Gast)

    Ich finde es sehr infptmatievreich aber manche Dinge sind etwas unverständlich
    z.b was ist NN oder Balzzeit ??

  • unbekannt
    Fri, 30 Sep 2005 02:24:33 GMT Bergmolch von Noobi (Gast)

    löl gib es so was auch

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