Aufbau des Ohres

Kategorie: Biologie
Eingesendet: 21.11.2006
Wörter: 4809
Autor: Maurice
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Aufbau des Ohres

Aufbau des Ohres

Das Ohr (lat.: Auris, gr.: Otos) ist eines unserer Sinnesorgane und ein äußerst komplexes Gebilde. Seine vollständige Funktionsweise ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Das Ohr ist das Sinnesorgan, mit dem wir akustische Reize wahrnehmen. Es steuert außerdem unser Gleichgewicht.

 

Beim Menschen wird das Ohr in drei Bereiche eingeteilt:

 

Außenohr: Das Außenohr besteht aus der Ohrmuschel (Auricula) und dem äußeren Gehörgang. Mit Hilfe des äußeren Ohrs nehmen wir die akustischen Signale unserer Umgebung auf. Diese werden dann über den Gehörgang in dem inneren, im Schädel verborgen liegenden Teil des Ohres weitergeleitet. Bei der von außen sichtbaren Ohrmuschel handelt es sich um eine trichterförmige Hautfalte. Gestützt wird die durch den elastischen Knorpel. Das Ohrläppchen besteht hingegen nur aus Fettgewebe. Dadurch ist es sehr flexibel. Der äußere Gehörgang reicht bis zum Trommelfell.

 

Mittelohr: Im Mittelohr befindet sich die so genannte Paukenhöhle. Die Paukenhöhle ist mit Luft gefüllt. In ihr befinden sich die drei Gehörknöchelchen, der Hammer, der Amboss und der Steigbügel. Diese drei winzigen Knochen fungieren als Überträger und als Verstärker der eintreffenden akustischen Wahrnehmungen. Der Hammer ist an das Trommelfell angewachsen. Durch den Schall gerät das Trommelfell in Schwingungen. Der Hammer schwingt dabei immer mit und überträgt dann die Schallschwingungen an den Amboss und den Steigbügel. Diese leiten die übertragenen Schwingungen schließlich zum Innenohr weiter. Der Steigbügel schließt das Mittelohr gegenüber dem Innenohr ab. Die Fußplatte des Steigbügels ist in eine Öffnung des Felsenbeins beweglich eingepasst. Das Felsenbein ist der an dieser Stelle liegende Schädelknochen. Die Öffnung, in die der Steigbügel eingepasst ist, wird ovales Fenster genannt.

 

Innenohr: Das Innenohr besteht aus der Gehörschnecke, in der der Schall in Nervenimpulse umgesetzt wird, und dem Labyrinth, das als Gleichgewichtsorgan dient. Gehörschnecke und Labyrinth sind ähnlich gebaut: Beide sind mit einer Flüssigkeit (Endolymphe) gefüllt und besitzen Haarzellen, bei denen feine Härchen in die Flüssigkeit reichen. Durch Bewegungen der Flüssigkeit werden die Härchen gebogen und lösen dabei Nervenimpulse aus. Diese Haarzellen sind zylinderförmig und haben ihren Namen von etwa 30 bis 150 haarartigen, aus Stereozilien bestehenden Fortsätzen am oberen Ende der Zelle. Am unteren Ende befindet sich eine Synapse mit einem sensorischen Neuron. Diese schüttet schon im Ruhezustand Neurotransmitter aus. Wird nun durch Wendung oder Beschleunigung der Haarfortsatz in Richtung der längsten Stereozilie ausgelenkt, vermehrt sich die Menge der der Neurotransmitter. Die Haarfortsätze im Gleichgewichtsorgan sind mit einer Art Gallertschicht überzogen, auf die Calciumcarbonat aufgelagert sind, wodurch die Auswirkungen von Bewegungen verstärkt werden soll. Von der Gehörschnecke geht der Hörnerv in Richtung Gehirn.

 

 

 

 

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Kommentare

  • unbekannt
    Sun, 13 Dec 2009 16:20:24 GMT suuper von hahaha:D (Gast)

    des is echt gut!!
    nicht zu viel und alles wichtige drin...
    echt cool...!

  • unbekannt
    Wed, 25 Nov 2009 16:17:12 GMT ECHT GUT!!! von Poison (Gast)

    ist echt gut dein Text alles was wichtig ist knapp zusammengefasst hat mir echt
    geholfen

  • lalala123
    Sat, 10 Nov 2007 16:08:24 GMT blubb blubb blubbl blubb von lalala123

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