AIDS ist eine Schwäche des Körpereigenen Abwehrsystems, die durch den Immunschwächevirus HIV (= Human Immunodeficiency Virus) verursacht wird. Die Abkürzung AIDS steht für die englische Bezeichnung „Acquired Immune Deficienay Syndrome“ und heißt auf deutsch „Erworbener Immundefekt“. Hat man sich mit dem HIV-Virus angesteckt, werden die Zellen angegriffen, die für die körpereigene Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind. Die Zellen sind so nicht mehr in der Lage, ihre Abwehrfunktion zu erfüllen und werden schließlich sogar ganz zerstört. Obwohl der Körper nach einigen Wochen selbst Abwehrstoffe gegen das Virus produziert, kann es nicht mehr entfernt werden. Er kann sich zwar recht lange wehren, jedoch hält das Immunsystem nur eine begrenzte Zeit stand, bis es zusammenbricht. Man kann die Infektion in verschiedene Stadien einteilen; da die Krankheit aber so unterschiedlich verläuft, gibt es keine starre Abfolge. Das Virus und die Infektion werden HIV genannt. Der Begriff Aids (acquired immunodeficiency syndrome = Krankheitsbild der erworbenen Abwehrschwäche) bezeichnet ein spätes Stadium der HIV-Infektion.
Wie kann man sich infizieren?
Eine Ansteckung mit HIV ist möglich, wenn es in die Blutbahn oder auf die Schleimhäute gelangt. Es kann über Blut, Sperma, Scheidenflüssigkeit und Muttermilch übertragen werden. Diese Flüssigkeiten können das Virus in hoher Konzentration enthalten. Am häufigsten wird HIV beim Sex ohne Kondom übertragen. Eine Ansteckungsgefahr besteht jedoch auch bei Menschen, die sich Drogen spritzen, da sich das Virus auch in Blutresten mehrere Tage halten kann. Ein geringes Risiko besteht auch bei Bluttransfusionen, jedoch werden in Deutschland alle Blutspenden in Routineverfahren auf HIV-Antikörper untersucht. HIV-positive Frauen können ihre Kinder während der Schwangerschaft, während der Geburt oder beim Stillen durch die Muttermilch anstecken. Das Risiko auf eine Übertragung kann aber unter optimalen Bedingungen von etwa 20–40 Prozent auf unter 2 Prozent gesenkt werden. Einerseits durch einen Kaiserschnitt noch vor dem Einsetzen der Wehen, durch gezielte Einnahme von Medikamenten gegen HIV in den letzten Wochen der Schwangerschaft vor allem wenn die Mutter darauf verzichtet, ihr Baby zu stillen. Zusammengefasst: Mann kann Aids durch: -ungeschützten Sex -infiziertes Blut -Gemeinsamer Gebrauch von Nadel -Verletzungen -Übertragung Muter-Kind -in sehr seltenen Fällen Organtransplantationen bekommen.
Man kann Aids nicht durch: -Luft -Händeschütten -beim gemeinsamen Spielen - Küssen -Kontakt mit Schweiß oder Tränen -Gemeinsame Benutzung von Handtüchern, Geschirr, Schwimmbädern, Toilettensitzen oder Telefonen; -Mücken- oder Bienenstiche; -Blutspende in westeuropäischen Ländern; dieser Ansteckungsweg wurde aber in jüngster Zeit aus China berichtet, da die benutzten Nadeln kein Einmal besteck waren und nicht richtig desinfiziert wurden. von HIV-infizierten Personen bekommen.
Wie kann man sich schützen?
Angesichts der unheilbaren Krankheit AIDS solltest du unbedingt die Verantwortung für dich und deinen Partner tragen und dich konsequent schützen. Die einzig wirksame Methode dafür ist Safer Sex. Das bedeutet, dass Samenflüssigkeit, Scheidenflüssigkeit und Blut (auch Blutspuren) nicht in den Körper der Partnerin oder des Partners gelangen. Kondome sind ein sehr guter Schutz und haben sogar noch andere Vorteile: Sie schützen sowohl vor HIV als auch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten, dienen als Verhütungsmittel und brauchen nur im Bedarfsfall angewandt zu werden. Sie haben keine schädlichen Nebenwirkungen, außer in dem seltenen Fall einer Latexallergie, für den aber auch extra latexfreie Kondome hergestellt werden. Außerdem sind sie preiswerter als andere Verhütungsmittel. Die richtige Anwendung erfordert zwar Übung, mit ein wenig Routine erreicht man aber ein Maximum an Sicherheit. Die Ursachen für das Versagen von Kondomen ist meist der falsche Umgang. Sie können zerreißen oder abrutschen, wenn sie mit spitzen Gegenständen oder fetthaltigen Gleitmitteln in Berührung kommen. Da die Verwendung von Gleitmitteln aber manchmal sinnvoll ist, sollte man sich vorher über deren Wirkungen und Verträglichkeit mit Kondomen informieren. Ein häufiger Anwendungsfehler ist die Verwechslung der Innen- und Außenseite der Kondome. Um es abrollen zu können, muss der Ring außen liegen. Falls man einmal die falsche Seite erwischt hat, darf man es auf keinen Fall herumdrehen, da sonst Sperma an die Außenseite gelangt sein kann. In diesem Fall muss man ein neues nehmen. Benutzt vor allem auch nie zwei Kondome aufeinander! Man erreicht damit keinen erhöhten Schutz sondern eher ein erhöhtes Risiko, da sie so leichter reißen können.
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Dein Kommentar
Was hältst du von dem Dokument Aids? Sag uns eines Meinung!
Was heißt hier zu kurz?
Ist doch alles wichtige drinnen.
& kurz ist es wirklich nicht.
..."Sag uns eines Meinung"... (
scheißeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee viel
zu kurz
Nicht wirklich viel