| Kategorie: | Trauer und Schmerz |
|---|---|
| Eingesendet: | 03.10.2004 |
| Wörter: | 1349 |
| Autor: | TrauernderEngel |
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Wenn ich in deine Augen schau,
so sehe ich eine Träne,
doch es ist nur eine Träne,
die sich in deinen Augen spiegelt.
Es ist meine.
Und trotz das sie nicht dir gehört,
ist sie nur wegen dir geweint.
Und es rollen immer mehr Tränen meine Wangen hinab.
Doch du kannst sie nicht sehen,
da sie für nicht Liebende unsichtbar und unantastbar sind.
Aber du hast sie auch noch nie sehen können,
da du mich nie von Herzen geliebt hast.
Nun sitze ich hier wieder mit meinem allseitsbekannten Blick;
Der Blick der Leere,
kein Ausdruck und keine Mimik in meinen Augen.
Nur eine unendlich weite Leere.
Ich denke nach, ich denk an dich,
frage mich, was du wohl machst.
Und du? Du guckst bestimmt schon wieder ganz anderen hinterher,
ohne eigentlich zu wissen, wie weh du mir damit tust.
Jetzt ist es wohl an der Zeit „Lebe wohl“ zu sagen,
da ich dir nicht nochein mal in die Augen sehen kann,
in die ich doch so gerne sah’,
ohne innerlich an den Schmerzen zu verrecken.
Und nichtein mal „Auf wiedersehen“ hättest du sagen können,
ohne dabei zu lügen.
Zu lügen wie ein Heuchler,
so wie du es immer getan hast.
Anmerkung des Einsenders: Ja, wohl ma wieder meins ...
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