Dunkelheit am Nachthimmel

Kategorie: Natur und Jahreszeiten
Eingesendet: 02.08.2006
Wörter: 2539
Autor: happyness
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Dunkelheit am Nachthimmel

Die bekannteste Eigenschaft der Nacht ist die Dunkelheit, für die der Sehsinn des Menschen und insbesondere unsere Farbwahrnehmung nicht ausgelegt ist.

 

Selbst bei klarem mondlosem Nachthimmel ohne Fremdbeleuchtung ist der Nachthimmel nicht vollständig schwarz. Verantwortlich für die Aufhellung sind das Rekombinationsleuchten der Moleküle der Atmosphäre, die tagsüber von der Sonne ionisiert wurden. Dies tritt insbesondere bei Sauerstoff, Stickstoff und Natrium auf. Das Zodiakallicht und die Streuung der Lichtquellen einschließlich des Sternenlichts in niedrigen Atmosphärenschichten sind weitere natürliche Lichtquellen. Die Helligkeit des Nachthimmels ist dadurch vergleichbar der eines Sterns der scheinbaren Helligkeit von 22m, weshalb lichtschwächere Sterne von der Erde aus nicht beobachtet werden können.

 

Eine wesentliche Frage für die Fortentwicklung der Astronomie war die von Heinrich Wilhelm Olbers: Warum ist der Nachthimmel dunkel? Sie führt zum Olbersschen Paradoxon. Der dunkle Nachthimmel ist mit der Newtonschen Physik nicht oder nur sehr schwer zu erklären, da man in jeder Richtung irgendwann auf einen Stern stoßen müsste, die insgesamt einen taghellen Nachthimmel ergäben.

 

Die Angst vor Nacht bzw. Dunkelheit bezeichnet man als Nyktophobie.

 

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