| Kategorie: | Nachdenkliches, Rätselhaftes und Philosophisches |
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| Eingesendet: | 19.11.2003 |
| Wörter: | 7597 |
| Autor: | balestrabeat |
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Die Entwicklung des Menschen
DAS LEBEN IST EINE ABSURDE ANGELEGENHEIT, DIE DURCH DIE ANDERE ABSURDITAET, DEN TOD, BEENDET WIRD.
CLAUDE SIMON
Die Biologie definiert Leben mit folgenden Kriterien: Wer lebt, der hat einen Stoffwechsel, kann sich selbständig fortbewegen und kann auf Reize reagieren.
Die psychologische Definition von Leben ist schon komplexer.
Lebt ein Mensch dann, wenn er eine Körperfunktion hat, oder dann, wenn er eine Geistesfunktion hat? Wenn er keine Geistesfunktion hat, ist er dann nicht z.B. mit einer Blume zu vergleichen, die man so häufig abpflückt? Was unterscheidet ihn von ihr, mit Ausnahme des Potentials zu einem (wirklichem) Leben? Wenn man diesen Menschen tötet: Ist es etwas anderes als eine Blume zu pflücken?
Wie so oft, gibt Biologie Antworten waehrend Psychologie mehr Fragen stellt als zu Antworten. Trotzdem sind beide unerlaesslich, um das Menschliche Leben wenigstens teilweise erklaeren zu koennen.
NEUGEBORENES LEBEN UND KLEINKIND
Nehmen wir an, das Leben beginnt mit der Geburt. In den ersten Lebensmonaten lernen die Menschen so viel und schnell, wie nie wieder in ihrem Leben. Lerne hat fuer den Menschen eine grosse Bedeutung, damit sie in der Umwelt bestehen koennen. Kinder lernen durch Nachahmen, und Instinkt. Instinktiv sucht ein Kind nach der Brustwarze der Mutter egal ob es sie sieht oder nicht. In den ersten drei Lebensjahren Bei Maedchen enstehen bereits in den ersten drei Schwangerschaftswochen in dem Embryo die Eizellen. Im gesamten Leben einer Frau enstehen etwa 40 000 Eizellen, von denen allerdings nur ungefaehr 450 zur Reifung kommen.
SCHULKIND
In den folgenden Lebensjahren, 6 bis 12, dominiert das Rollenspiel, das allmaechlich zum Regelspiel uebergeht. Die Sprachfunktion ist fertig ausgebildet. Die Denkentwicklung geht vom situativen Denken zum empirischem ueber, und die sozialen Beziehungen haben sich von der "Nur"-Erwachsenenbindung zu einer situativ bedingten Kind-Kind-Beziehung veraendert. Das Kind entwickelt das Ich-Bewusstsein und richtet sein Verhalten schon nach einfachen ethischen Normen aus. Allmaehlich beginnen die Kinder, theoretische zu Denken, und Interessen zu entwickeln.
PUPERTAET
Schliesslich, in der Pubertaet angelangt, veraendert sich der Koerper des Menschen noch einmal grundliegend. Alle Koerperteile wachsen, aber nicht alle mit synchroner Geschwindigkeit, die Beine und Arme z.B. wachsen früher als der Rumpf, was sich sekundaer in schlaksigen, ungelenken Bewegungsablaeufen niederschlaegt. Der Koerper wirkt von seinen Proportionen ungleich. Aber die Hauptveränderungen der koerperlichen Entwicklung liegen in diesem Alter im Bereich der Geschlechtsreifung, die mit einer hormonalen Umstellung zusammenhängt. Der Sprung von Kind zu Erwachsenem weckt in den Menschen das erste Interesse in Sex und Selbstbestimmung, sie versuchen ihren Platz in der Welt zu finden. Es wird davon ausgegangen, dass in dieser Alterszeitspanne, der Adoleszenz ( Fachbegriff fuer Jugend) spezifische Entwicklungsaufgaben vom Heranwachsenden zu lösen sind. Zu den Entwicklungsaufgaben im Jugendalter gehören der Aufbau eines Freundeskreises, die Akzeptierung der koerperlichen Veraenderungen und des eigenen Aussehens, die Aufnahme von intimen Beziehungen, die Abloesung vom Elternhaus,und die Orientierung auf Ausbildung und Beruf. Wichtig ist auch die Gewinnung von Klarheit über sich selbst und die Entwicklung einer eigenen Weltanschauung.
ERWACHSENER
Der Erwachsene Mensch muss zum ersten Mal in seinem Leben Verantwortung fuer sich selbst und eventuell eine Familie uebernehemen. Er hat die Aufgabe, Selbstversorger zu werden, eine Arbeit zu haben, und sihc zu organisieren. Das kann eventuell viel Druck auf seine Psyche ausloesen. Bei all diesen Aufgaben kommt auch noch die Angst vom Einsamwerden, die ab dem 35. sehr schnell wachsen kann.
REIFENDER MENSCH
Durch das schnelle altern und die aussicht auf nur noch wenigre Jahre arbeiten kann in dem Menschen der Wunsch, sein Leben noch einmal grundliegend zu veraendern, auftauchen. Diese so genannte Midlifecrisis kann zur Trennung eines Partners fuehren, einem Arbeitswechsels, etc. Frauen gehen ausserdem in der Zeit des 40sten bis 50sten Lebensjahr eventuell durch ihre Wechseljahre.
Die Wechseljahre sind eine Zeit auf die sich viele Frauen nicht gerade freuen. Obwohl sich wohl fast alle darauf freuen, keine Periode mehr zu bekommen, gibt es auch unangenehmere Begleiterscheinungen der Wechseljahre. Klimakterium - das bedeutet auch "Mitte des Lebens" und viele Frauen erleben diesen Abschnitt ihres Lebens als einen Neubeginn. Sie entwickeln während der Wechseljahre neue Interessen und gehen neue Wege. Die Hormonproduktion in den Eierstoecken versiegt langsam, bis sie ihre Funktion vollstaendig einstellen. Auch in dieser Phase muss sich der Koerper an die Veraenderungen erst gewoehnen. Insgesamt kann dieser Zeitraum der Wechseljahre - genau wie die Pubertät etwa 10 bis 15 Jahre andauern. Die Auswirkungen der Wechseljahre sind an einen relativen Östrogenmangel gekoppelt, der bei allen Frauen gleiche Folgen hat, z.B. die Veraenderung der Haut und der Haare, des Knochenstoffwechels und Gewichtsveraenderung. Eine positive Veraenderung ist bei manchen Frauen einen Wegfall von Beschwerden und Erkrankungen, die direkt mit dem weiblichen Zyklus zusammen hängen.
RENTE
Der reifende Mensch geht durch einige entscheidene Veraenderungen. Zum ersten Mal in seinem Leben seit der Kindheit muss er sich seinem Lebensunterhalt nicht finanzieren. Das kann eine tiefe Angst vor dem Altern und dem Abhaengigkeitsgefuehl ausloesen. Statistiken beweisen, das nur eine kleine Prozentzahl der Menschen im Rentenalter sich tatsaechlich so alt fuehlt, wie sie sind.
GREISENALTER
Im Greisenalter beginnt eine Phase, in der Menschen wieder von anderen wie Kinder abhaengig sind, Das ist fuer manche, deren Gehirn zwar noch einwandfrei funktioniert, deren Koerper aber nicht mehr zu den kleinsten Dingen faehig ist, sehr schwer zu akzeptieren. Eltern werden von ihren Kindern versorgt und nicht mehr umgekehrt, man fuehlt sich als eine Last fuer andere. Durch das Alter bedingt zaehlt man nicht mehr in Interessengruppen.
TOD
Die Vorstellungen vom Tod sind in verschiedenen Kulturkreisen und geschichtlichen Epochen unterschiedlich. In der abendlaendischen Kultur sah man im Tod den Zeitpunkt, zu dem die Seele den Koerper verlaesst. Heutzutage betrachtet man den Tod als gegeben, wenn die lebenswichtigen Funktionen von Atmung und Kreislauf (Herzschlag) aussetzen. Der Tod tritt in mehreren Stufen ein. Der biologische Tod ist der Tod des gesamten Organismus. Mit dem biologischen Tod enden Herzschlag, Atmung, Bewegung, Reflexe und Gehirntätigkeit. Viele Menschen haben sehr grosse Angst vor dem Tod als das endgueltige und ewige Nichts. Andere glauben an Wiedergeburt und Leben nach dem Tod, aber man findet niemanden der sich noch nie ueber den Tod Gedanken gemacht hat. Der Tod hat sehr viel Auswirkung auf den Menschen, schon lange bevor er eintritt. Man weiss bis heute, und wird vielleicht auch nie wissen, was nach dem Leben passiert.
Was hältst du von dem Dokument Biologisch soziologisch psycholgische sicht aufs leben? Sag uns eines Meinung!
Hast du das wirklich alles selbst geschrieben, oder einfach nur irwo aus dem
Internet her ?
Jedenfalls hat es bestimmt lange gedauert dieses 'Gedicht' zu schreiben. Wobei
es meiner Meinung nach kein richtiges Gedicht ist.
Ich find die Biologische sicht viel interessanter als die psycholoogische sicht.
Geboren werden,wachsen,sich verändern,altern und sterben... was macht man sich
also so einen Kopf ums Leben ?^^
hey, das ist mal cool^^
aber auch irgendwie krass, da man sich plötzlich so uneigenständig fühlt
ich meine, eigentlich ist in dem sinne alles vorbestimmt... das kann einen doch
irgendwie nerven... trotzdem wichtig, sich das mal klar zu machen
cooler text allerdings auch sehr biologisch gesehen als psychologisch... aber
hey das ändert auch mal die sichtweisen .... weiter so =)