die jagd

Kategorie: Trennung
Eingesendet: 03.09.2009
Wörter: 1318
Autor: Uhrdino
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die jagd


ein hallali erklingt im herzen,
verstummen tun die schmerzen.
selbst die offnen alten wunden,
sie alle sind entschwunden.
wieder einmal erkocht das blut,
in des jägers adern wird´s zur glut.

Jedes wild ist seine beute,
zumeist erlegt er es noch heute.
Hat er die fährte aufgenommen,
so kann ihm nichts mehr entkommen.
die große jagd is seit jeher sein leben,
für ihn wird es hier kein ende geben...

die jagd, das ist ein ewig spiel,
ein mancher riskiert zuviel,
auch nur die besten kommen weiter,
wie auf den stufen einer leiter.
doch, kommst du aus dem gleichgewicht,
sieh zu, dass dir dein herz nicht bricht.

das gefühl, welches man dabei empfindet,
man schluckt es runter, es verschwindet.
aber es wird wieder aufersteigen,
einem andere leiden zeigen.
leiden, welche man hatte früher bessesen,
gefühle, welche man hatte vergessen.

man war ihnen für kurze zeit entkommen,
nun haben sie ihm das herz genommen,
das herz will sich befreien,
möchte rufen, möchte schreien.
doch ihm fehlt die kraft dazu,
die treibende kraft, jemand wie du.

jemand, der ihn vergessen läßt die sorgen,
und wärs auch nur bis morgen.
neue gefühle werden entstehn,
auch sie werden irgendwann vergehn?
jetzt denke nicht er wär vermessen,
er kann dich nur nicht vergessen.....

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