Das Lebenselexier
Das Lebenselexier
Das Lebenselexier der Welt,
Das uns all' auf Erden hält,
Ist nicht grün und auch nicht blau,
Nein, das weiß ich ganz genau.
Es ist nicht greifbar, so wie Sachen,
Die wir täglich anders machen.
Man kann es nicht sehen,
Auch kann es nicht gehen,
Doch braucht man es, tagein, tagaus,
Man kostet es auch täglich aus,
Dennoch niemals die Menschen denken,
Dass sie sich selbst den Tod noch schenken.
Aus Bäumen wird Nutzholz bemacht,
Doch hätt' es allen mehr gebracht,
Wenn man die Bäum' hätt' steh'n gelassen,
Doch geht es nur um volle Kassen.
Denn wenn's die Bäume nicht mehr gibt,
Hat jedes Wesen ausgeliebt.
Es ist die Kraft für all die Gaben,
An der wir uns so sehr erlaben.
Man wird sich bald noch selbst verseuchen,
Man fängt ja oft schon an zu Keuchen,
Doch verdreckt man nur die Welt,
Und verschmeißt dafür noch Geld.
Es ist die Luft, die uns umschließt,
Auch wenn sie immer weiterfließt.
Doch wir verpesten sie aus Gier,
Zerstör'n das Lebenselexier.
Anmerkung des Einsenders:
Januar 2008
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