Politiker fordert ihre Verhaftung

Tue, 31 Jan 2017 10:12:00 GMT von

"We shall overcome", schrieb Madonna am Tag nach der US-Präsidentschaftswahl im November des letzten Jahres - "Wir werden es überwinden".

Als sie am 21. Januar beim medial begleiteten "Women's March" in Washington anlässlich der Vereidigung des neuen US-Staatsoberhaupts Donald Trump das Mikrofon in die Hand nahm, waren ihre Worte weitaus drastischer. Sie sprach von einer Tyrannei, die auf die USA zukomme, von einem dunklen Zeitalter: "Ich bin stinkig, ich bin schockiert. Ich habe furchtbar viel darüber nachgedacht, das Weiße Haus in die Luft zu sprengen", sagte sie vor Tausenden Zuhörern. "Doch ich weiß, dass dies nichts ändern wird."

Gingrich hält Madonna für gefährlich

Trotz dieser umgehenden Besänftigung, rief dies die von ihr kritisierten Republikaner auf den Plan, in vorderster Front Repräsentantenhaus-Sprecher Newt Gingrich, der auf "Fox News" forderte, den Popstar zu verhaften: "Wir sehen hier das Entstehen eines linksgerichteten Faschismus. Sie ist Teil davon, und ich glaube, wir müssen uns davor schützen." Auf Instagram beschwichtigte Madonna, sie sei keine gewalttätige Person, und man solle nicht eine Phrase ihrer Rede aus dem Kontext bringen. Wie schon in ihrer Ansprache bekräftigt sie: "Der einzige Weg, Dinge zu ändern, ist der, es mit Liebe zu tun."

teleschau | der mediendienst



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