Mon, 20 Feb 2012 11:53:00 GMT
von
Annette
Genau eine Woche ist vergangen, seit uns die Nachricht vom Tod der amerikanischen Sängerin Whitney Houston erreichte. Viele Gerüchte kursierten sofort über die genauen Umstände ihres Ablebens, bis zur endgültigen Klärung müssen wir noch ein paar Wochen warten. Am Samstag fand nun ihre Trauerfeier und am Sonntag die Beisetzung statt.
Gefahren in einem goldenen Leichenwagen, hat Whitney Houston die letzte Ruhestätte erreicht. Seit gestern liegen ihre sterblichen Überreste auf dem Fairview Friedhof in Westfield, im US-Staat New Jersey, neben denen Ihres Vaters. Ein große Anzahl an Sicherheitsleuten sorgte dafür, dass die Beerdigung im engsten Kreis der Familie stattfinden konnte. Die Straße zum Friedhof wurde von Fans gesäumt, die mit Blumen warfen, im Fenster des Wagens hing ein Foto der verstorbenen Künstlerin, trotzdem war es eine zurückhaltendere Veranstaltung als die opulente Trauerfeier am Tag zuvor in Newark. An besagtem Samstag fand eine fast vierstündige bewegende Zeremonie statt, während derer natürlich viele Tränen flossen, aber auch Gelächter zu hören war. Zu Beginn der Veranstaltung wäre es beinahe zu einem Eklat gekommen, da das Sicherheitspersonal den EX-Ehemann von Whitney Houston, Bobby Brown mehrfach umgesetzt haben soll. Er habe auch nicht in der Nähe der gemeinsamen Tochter Bobbi Kristina Platz nehmen dürfen und habe, nachdem er sich derart schlecht behandelt fühlte, schließlich entnervt die Kirche verlassen. Wie man später der "New York Daily News" entnehmen konnte, gab er danach im US-Bundesstaat Connecticut mit seiner Band New Edition ein Konzert.
Es war "ihr Tag"
Die geladenen Gäste zur Trauerfeier in der Babtistenkirche "New Hope" feierten ihren "Engel", der nun zu Hause angekommen sei und mehrfach fiel an diesem Tag auch Whitney's Spitzname "Nippy". Der Pastor, welcher die Gemeinde durch diese tränenreiche Abschiedszeremonie leitete, rief durch das volle Gotteshaus: "Whitney, dies ist dein Tag". Neben der Familie waren auch diverse Stars anwesend, die gemeinsame Erinnerungen mit der Trauergemeinde teilen und Whitney durch Reden und gesungene Lieder die letzte Ehre erweisen wollten. Die 18-jährige Bobbi Kristina, die neben ihrer Großmutter in der ersten Reihe saß, wurde von Weinkrämpfen geschüttelt und die Frage ist wieviel von den tröstenden Worten der Redner in ihrem Inneren angekommen sein mögen. Der Entdecker von Whitney Houstin, Clive Davis, riet dem armen Mädchen, sie solle immer stolz auf ihre Mutter sein. Einer der bewegendsten Momente war die Rede von Kevin Costner, der vor 20 Jahren zusammen mit der Verstorbenen im Film "Bodyguard" gespielt hatte. Er berichtete davon, sich gut an die vielen Selbstzweifel seiner damaligen Kollegin zu erinnern und dass er, der ebenfalls in einer Babtistengemeinde aufgewachsen sei, diese mit ihr geteilt hätte. Das Ende seiner Rede trug er mit brüchiger Stimme und den Worten: "Vor langer Zeit war ich dein Bodyguard, nun bist Du von uns gegangen, Whitney - eskortiert von einer Armee von Engeln" vor. Auch Sängerin Alicia Keys, rührte zu Tränen mit ihrer Darbietung von "Send Me an Angel", ebenso wie Gospelsänger BeBe Winans, der erst mit gelockerter Krawatte seine Sprache wiederfand. Seine Schwester CeCe Winans sang das Stück "Jesus Loves Me", das gleichzeitig das letzte öffentlich gesungene von Whitney gewesen ist. Tenor der meisten Reden waren der Großmut, die Liebe und enge Bindung zu Freunden und Verwandten, doch auch die Probleme der verstorbenen Künstlerin wurden durchaus immer wieder angesprochen. Für befreiende Momente sorgte allerdings Stevie Wonder, damit dass er zugab, früher ein bisschen in Whitney verliebt gewesen zu sein, denn diese Offenbahrung entlockte den meisten Kehlen ein Lachen. Die anwesenden Stars, zu denen unter anderem R.Kelly, Oprah Winfrey, Mary J. Blige und Mariah Carey zählten, lauschten der Moderation von Houstons Cousine Dionne Warwick und dem von ihr vorgetragenen Trauergedicht "Don't grieve for me, now I'm free" (Trauert nicht um mich, jetzt wo ich frei bin). Als dann der Sarg aus der Kirche getragen wurde und aus den Lautsprechern Whitney's Stimme mit "I Will Always Love You" erklangt, flossen die Tränen noch einmal reichlich. Am Samstag waren auch Vertreter verschiedener Medien vor Ort und es gab eine Live-Übertragung für das Fernsehen. Wer diese verpaßt hat und die ganze Tauerfeier gerne noch sehen möchte, kann dies hier nachholen. Jetzt, da auch die Beisetzung in kleinem Kreise vollzogen wurde, kommt die Familie hoffentlich selber zur Ruhe und findet Zeit für die eigene Trauerarbeit.
Whitney Houston got ownd!!! na und? Keult euch doch einen drauf!!!
Sie ist tot und daran kann man jetzt auch nichts mehr ändern!!!