Casper startet mit vier Nominierungen
In drei Wochen ist es wieder soweit und die Echos für das Jahr 2012 werden verliehen. Die Liste der Nominierten ist lang, als Favorit geht daraus der Rapper Casper hervor.... weiterlesen
Thu, 20 Oct 2011 16:58:00 GMT von Annette
AnNa R. und Peter Plate sind zurück, das haben wir ja schon hören können auf der aktuellen Platte, doch sie möchten uns noch ein Geschenk machen, weil wir die lange Wartezeit so klaglos ertragen haben. Eine ARD-Doku, die morgen (21.Oktober) um 00.20 Uhr ausgestrahlt wird, zeigt die Höhen und Tiefen aus 20 Jahren Bandgeschichte.
Über Rosenstolz gibt es eine Menge zu erzählen und einen Einblick in ihre Bandgeschichte möchte uns das Duo heute in einer TV-Dokumentation bieten. Die beiden waren nicht immer schon so erfolgreich, denn haben sie ihre Karriere in der schwulen Subkultur gestartet und es von dort bis in die Charts geschafft. Der einstündige Film von Marc Böttcher und Regina Paul ist nicht nur für eingefleischte Fans ein Muss, jeder Musikliebhaber wird gerne einen Blick hinter die schillernde Fassade von Rosenstolz werfen wollen. Im Jahr 2009 war Sänger Peter Plate bei einem Konzert zusammen gebrochen und danach kam eine lange Pause von fast drei Jahren. Plate hatte sich übernommen, der Erfolg war so kräftezehrend gewesen, dass er einen Burn-out erlitt. Er und AnNa R. zogen sich daraufhin ersteinmal zurück und suchten sich selber. Peter zog nach London, ließ sich von frischen Eindrücken inspirieren und entdeckte nach und nach seine Spielfreude und die Lust an der Musik wieder. Jetzt mit neuer Kraft, sind beide wieder ganz vorne mit dem neuen Album "Wir sind am Leben". Ein Album, das "ja" sagt, zur Liebe, zur Sehnsucht und zum Glück. Rosenstolz sind am Leben und kraftvoll wie nie, lyrisch und musikalisch auf dem Höhepunkt.
Sehenswerter Videoclip
Zum Song "Wir sind am Leben" gibt es einen wunderbaren Videoclip, dieser erzählt in eindrucksvollen, epischen Bildern das Leben einer Frau (gespielt von Katrin Sass) nach, die sich an ihrem 70. Geburtstag an schöne, aber auch bittere Momente erinnert. Dabei laufen die Geschehnisse chronologisch rückwärts ab, von dem Tod des Ehemannes, über das Silvesterfest mit ihm, bis hin zur Geburt der eigenen Tochter, erste Liebe, der Abschied vom Vater, der in den Krieg zieht. Anrührende Bilder, die daran erinnern, dass man sein Leben leben muss, um am Ende mit Freude und Stolz darauf zurück blicken zu können.
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