Er war grade sechzehn und fast ein Kind,
voll stolz auf sein Vaterland.
Zwei Brüder von ihm zogen in den Krieg,
der seit Jahren kein Ende fand.
Und eines Tags kam ein letzter Brief,
dass sie fielen für ihr Land,
da wollte auch er in den Krieg hinaus,
doch die Mutter hielt ganz fest seine Hand.
Mein Sohn, geh nicht zu den Soldaten,
du versuchst und verspielst dein Glück.
Zwei Söhne hab‘ ich schon verloren
und ich weiss, du kommst nie zurück.
Und mit seinem Mädchen verbrachte er
eine Nacht voller Zärtlichkeit.
Es war, als ob es die letzte wär‘
und sie war zu allem bereit.
Und am Morgen, da schaute er neben sich
und da sah er, dass sie weint.
Sie klammerte sich wie ein Kind an ihn
und sie sagte: Wenn du jetzt gehst, ist es vorbei.
Mein Mannhn, geh nicht zu den Soldaten,
du versuchst und verspielst dein Glück.
Zwei Söhne hab‘ ich schon verloren
ich hab‘ Angst, du kommst nie zurück.
Doch dann ging er zu den Soldaten,
hat geglaubt, es wär‘ seine Pflicht.
Er tat, was die anderen taten
und er glaubte, es trifft ihn nicht.
Er merkte schon bald, dass der Krieg um ihn
keinen Halt macht vor Alt und Jung,
das Dunkel der Tage liess keine Spur
von Mut und Heldentum.
Er schrieb einen Brief, der sein letzter war,
niemand sah ihn jemals mehr,
an den Sohn, der noch gar nicht geboren war,
dass er klüger wird als er.
Mein Sohn, geh nicht zu den Soldaten,
du versuchst und verspielst dein Glück.
Zwei Söhne hab‘ ich schon verloren
und ich weiss, du kommst nie zurück.
Mein Sohn geh nicht zu den Soldaten,
ich hab Angst, du kommst nie mehr zurück.
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