Karat – Tanz Mit Der Sphinx Lyric

aus dem Album Schwanenkönig

Tanz mit der Sphinx (Swillms/Kaiser)

Aus der Ferne erscheint Dein Gesicht,

schön wie der Tag, den man nicht mehr vergisst.

Du bist wie Atlantis, die in Fluten versinkt.

Wir hatten Hunger nach Glück in den Felsen am Strand

Wie sie.

Du bist eine Glocke, die dunkel erklingt.

Wir hatten Hunger nach Glück wie der Fluß nach dem Meer

Irgendwann.

Doch ich war ein Pirat, hab´ die Taue gekappt

Wie ein Fremder,

hab Juwelen gesucht und Korallen geraubt.

Ich hab die Tränen verflucht und das Pendel der Uhr

vor dem Abschied.

Es zerbrach wie ein Glas, noch bevor es begann.

Hundert Scherben aus dunklem Rubin

brennen tief in die Haut die Erinnerung ein.

Du bist eine Glocke, die immer noch ruft.

Ich hab die Zweifel versenkt in den Klippen am Strand

unterwegs.

In der Ferne verweht Dein Gesicht.

Und es verliert sich die Spur wie die Perlen im Sand

irgendwo.

Ich gehe als Fremder hinaus in den Regen,

und ich tanze und tanze einen Tanz mit dem Regen.

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