Alphaville wurde 1982 in Berlin gegründet, Mitglieder waren anfänglich Marian Gold (Gesang, geb. 25.05.54), Bernhard Lloyd (Keyboard, geb. 02.06.60) und Frank Mertens (Keyboard). Der Name der Band geht auf den Film von Jean-Luc Godard zurück. 1983 kam der erste Plattenvertrag. Die ersten Singles "Big In Japan", "Sounds Like A Melody" und "Forever Young" (alle 1984), mit ihrem kühlen Dance-Pop (Keyboards, Computer) und der charakteristisch hellen Stimme von Marian Gold, erwiesen sich als recht erfolgreich. Ende des gleichen Jahres wurde Frank Mertens durch Ricky Echolette (Gitarre und Keyboard) ersetzt. Das zweite Album "Afternoons In Utopia" wurde dann jedoch nicht mehr so begeistert aufgenommen, im übrigen entschied sich die Band gegen Live-Auftritte. Anfang 1987, mit den Aufnahmen zum dritten Album "The Breathtaking Blue" startete eine langjährige Zusammenarbeit mit Klaus Schulze, die sich in diversen Soundtracks niederschlug. Bei den Arbeiten zum fünften Album(1997) trennten sich dann auf einmal Echolette und die Band, des weiteren die Plattenfirma und die Band. In eigener Regie entstand die Anthology "Dreamscapes" (1998), die sich beachtlich verkaufte. Im gleichen Jahr fanden erfolgreiche Konzerte in Deutschland, Osteuropa, Russland und Peru statt. Im März 2003 verabschiedete sich das Gründungsmitglied Bernhard Lloyd. Doch der Rest der Band machte weiter. Ein Neustart für die Band war das Jahr 2010: mehrere Jahre waren sie in der ganzen Welt auf Tour und feierten ihr 25jähriges Bandjubiläum. Die Eindrücke verarbeiteten sie im achten Studioalbum "Catching Rays On Giant" mit beachtlichen 14 neuen Songs. Die Single titelte "I Die For You Today".
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